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GLOSSAR Die Medienwelt von A bis Z.

Willkommen im Glossar für Begriffe aus den Themengebieten Corporate Design und Corporate Identity. Die Begriffe sind alphabetisch sortiert und können über das Menü von A-Z aufgerufen werden.

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ABFALLEND
Bilder oder Grafiken werden als abfallend bezeichnet, wenn diese über den Satzspiegel und bis and die Papierkante reichen.


AGB
Abkürzung für Allgemeine Geschäftsbedingungen.


ALLEINSTELLUNGSMERKMAL
siehe USP.


ANTIQUA
Schriftkategorie, die durch Serifen an den Enden der Buchstaben sowie klassischem Breit-Schmal-Duktus gekennzeichnet ist. Sie ist eine Altschrift und wird auch als Serifenschrift bezeichnet.


AUSRICHTUNG
Typographische Bezeichnung für Richtung im Flattersatz.

B2B
Abkürzung für Business to Business. Es bezeichnet Beziehungen zwischen Unternehmen ebenso wie Werbung, die an andere Unternehmen gerichtet ist.


B2C
Abkürzung für Business to Customer. Es bezeichnet sowohl Beziehungen als auch Werbung, die sich an Endverbraucher richtet.


BANNER
Eine Werbeeinschaltung auf einer Homepage oder Website wird als Banner bezeichnet.


BASISDESIGN
Die Grundausstattung des CD und der erste Entwurfsschritt im CD-Prozess. Das Basisdesign besteht aus Logo, Hausfarben, sekundären Stilelementen und Hausschriften.


BASISELEMENTE
Basiselemente sind die kleinsten kombinierbaren, gestalterischen Teile eines Corporate Designs.


BILDMARKE
Andere Bezeichnung für ein Signet.


BLINDTEXT
Blindtext besteht aus einer meist sinnlosen Folge von Wörtern oder Silbenfolgen und wird vom Grafiker als Platzhalter zu Entwurfszwecken eingesetzt, wenn der eigentliche Text noch nicht vorliegt. Der Blindtext dient zur Beurteilung der Verteilung des Textes und der Lesbarkeit der Typographie. Er wird bereits in der richtigen Typographie gesetzt.


BLOCKSATZ
Als Blocksatz wird Text im Layout bezeichnet, der rechts und links bündig abschließt. Es ist also eine Textgestaltung mit exakt gleich langen Zeilen, selbst bei unterschiedlicher Buchstabenmenge (im Gegensatz zum Flattersatz). Wenn nicht Zeile für Zeile händisch ausgeglichen wird, reißen auch gute Textprogramme hässliche Löcher in den Schriftblock.


BOLD
Englische Bezeichnung für fette Schrift.


BRAND
Englischer Fachbegriff für Brandzeichen, Marke und Markenzeichen. (siehe auch: Branding)


BRAND DESIGN
Unter Brand Design versteht man das einheitliche Erscheinungsbild eines Markenartikels, das Produktlogo ("Brand"), Verpackung, Verkaufsförderungs- und POS-Material umfasst.


BRAND IDENTITY
Das formulierte Selbstverständnis eines Markenartikels, sein Mythos, seine Geschichte, seine einzigartigen Vorteile, sozusagen eine Mini-Corporate-Identity für ein Produkt oder eine Produkt-Range.


BRANDING
Die Gestaltung von Marken. Branding stammt aus dem Englischen: to brand = ein Rind brandzeichnen. Das Branding füllt den Namen eines Unternehmens oder Produktes mit Bedeutung, macht identifizierbar und für den Betrachter erfahrbar. Außerdem wird Branding als Marketingfachbegriff für den strategischen Umgang mit Marken verwendet.


BRIEFING
Der erste projektbezogene Austausch zwischen Auftraggeber und Design-Agentur.


BROSCHÜRE
Eine Druckschrift ohne festen Einband. Die Druckbogen sind zusammengeheftet bzw. broschiert.


BUCHSTABENABSTAND
Die Abstände zwischen den einzelnen Buchstaben eines Wortes.


BÜNDIGKEIT
Unter Bündigkeit versteht man Text, der links, rechts oder auf beiden Seiten gleichmäßig abschließt (siehe Blocksatz).

CD-ELEMENT
Jedes zu gestaltende Objekt im Rahmen des Corporate Design-Prozesses.


CD-MANUAL
Corporate Design-Handbuch, in dem die Basiselemente und ihre Anwendung in Verbindung mit einer "visuellen Klammer" definiert sind. Alle Gestaltungsrichtlinien und die wesentlichen CD-Elemente werden darin umfassend dargestellt.


CD-PROZESS
Ein mehrstufiger, individuell auf den Kunden abgestimmter Prozess zum Erlangen eines Corporate Designs. Corporate Design kann nur im ständigen Dialog und unter Anwendung klarer Gestaltungskriterien entstehen.


CLAIM
Der Textzusatz zur Erläuterung einer Marke, siehe auch Slogan.


CMS
Abkürzung für die englische Bezeichnung Content Management System aus der Informationstechnik. Übersetzt bedeutet es Inhaltsverwaltungssystem. Ein CMS ist eine Software zu gemeinschaftlichen Erstellung, Bearbeitung und Organisation von Inhalten. Ein Autor kann ein solches System oft ohne Programmier- und HTML-Kenntnisse über eine grafische Benutzeroberfläche bedienen. Beispiele bekannter CMS: Joomla, TYPO3, Wordpress, WebEdition.


CMYK
Abkürzung für die vier Farben des Vierfarb-Druckverfahrens: Cyan, Magenta, Yellow, Key ("Kontrast" bzw. Schwarz). Offset-Druckmaschinen arbeiten mit diesen subtraktiven Grundfarben, die übereinander gedruckt Schwarz ergeben.


COPYRIGHT
Englisch für Urheberrecht. Da das amerikanische Urheberrecht wesentlich vom deutschen abweicht, sollte nur der deutsche Begriff Urheberrecht verwendet werden.


CORPORATE
Englisch für Kooperation, Konzern oder Unternehmen.


CORPORATE ARCHITECTURE
Gestaltung der Gebäude, Fassaden, Büros, Verkaufsstellen etc. nach den Corporate Design-Richtlinien.


CORPORATE BEHAVIOUR
Es transportiert die Identität eines Unternehmens (Corporate Identity) über seine Verhaltensweise nach außen und innen. Neben dem Corporate Communication und Corporate Design ist es eine der drei Exekutivebenen unterhalb der Corporate Identity als Legislative. Corporate Behaviour ist die Umsetzung aller Verhaltensrichtlinien aus dem Unternehmensleitbild, bspw. bezüglich Serviceverhalten, Sortimentsgestaltung oder Weiterbildung.


CORPORATE COLOR
Definition der Primärfarben (Logofarben) und Sekundärfarben des Unternehmens und ihr Verhältnis zueinander (siehe auch Farbklima).


CORPORATE COMMUNICATIONS
Sie transportiert die Identität eines Unternehmens (CI) über die angewandten Kommunikationsarten nach außen und innen. Neben Corporate Behaviour und Corporate Design ist sie eine der drei Exekutivebenen unterhalb der Corporate Identity als Legislative. Corporate Communications ist die Umsetzung aller Kommunikationsrichtlinien aus dem Unternehmensleitbild, bspw. USP, Werbestil oder Public Relations.


CORPORATE CULTURE
Ein Teilbereich des Corporate Behaviour, das insbesondere Sponsoring, freiwillige Sozialleistungen, aber auch Verhaltensregeln unter den Mitarbeitern umfasst.


CORPORATE DESIGN
Es transportiert die Identität eines Unternehmens (CI) über sein Erscheinungsbild nach außen und innen. Es wird häufig als CD abgekürzt. Über die optische Darstellung der Unternehmensidentität hinaus, übermittelt es auch die USP, die Einzigartigkeit des Unternehmens/Produktes. Unter CD versteht man die Gesamtheit aller bewusst beeinflussten, optisch wahrnehmbaren Erscheinungsformen eines Unternehmens. CD kann nur in einem CD-Prozess entstehen. CD wird häufig mit CI verwechselt. Ein Logo alleine ist kein CD. Ein CD besteht aus einer Vielzahl von CD-Elementen.


CORPORATE IDENTITY
Sie ist die bewuste Definition einer Unternehmensidentität aus Selbstbild und Fremdbild, welche die unternehmensspezifischen, bindenden Prinzipien, Werte, Ziele und Qualitäten beschreibt und mit den drei wesentlichen Instrumenten Corporate Design (Erscheinungsbild), Corporate Behaviour (Unternehmenskultur und -verhalten) und Corporate Communication (Unternehmenskommunikation) transportiert und vermittelt wird. Oft wird sie mit CI abgekürzt. CI ist somit das formulierte Selbstverständnis eines Unternehmens bzw. die unverwechselbare Unternehmenspersönlichkeit. CI ist die Voraussetzung für Corporate Design.


CORPORATE LANGUAGE
Siehe Corporate Wording.


CORPORATE STATEMENT
Slogan, der eine grundsätzliche Aussage über das Unternehmen enthält. Häufig wird dieser unter das Logo gestellt.


CORPORATE TYPE
Die verwendeten Schriften bilden das typographische Erscheinungsbild eines Unternehmens.


CORPORATE WORDING
Es ist ein Teil der Corporate Communication und regelt Sprach- und Schreibstil in der Unternehmenskommunikation.

DACHMARKE
Eine Marke, unter der weitere untergeordnete Marken bestehen.


DIGITALE MEDIEN
Zur Kommunikation eingesetzte Medien, die auf elektronischem Weg Daten verarbeiten.


DIN
Abkürzung für das Deutsche Institut für Normung e.V., das Formate für Drucksachen festlegt. DIN ist eine Deutsche Industrie-Norm.


DISPLAY
Ein werblich gestaltetes Verkaufsregal, das häufig eine kurze Lebensdauer hat.


DISTRIBUTION
Bestandteil des Marketing unter dem man die Entscheidung versteht, wo, wie und wann ein Produkt angeboten wird (Distributionsmix)


DPI
Abkürzung für "dots per inch". Darunter versteht man die Anzahl der Punkte, die die Höhe der Auflösung bestimmt.


DRESSCODE
Ein Bestandteil des Corporate Design, das Richtlinien für die Bekleidung von Angestellten enthält. Im Gegensatz zu Arbeitskleidung oder Uniform ist es eine meist generelle Empfehlung für einen bestimmten Kleidungsstil.


DRUCKSORTEN
Dies sind alle Corporate Design-Elemente, die der Korrespondenz dienen, insbesondere Briefbogen, Folgeblatt, Visitenkarte, Kuvert, Grußkarte und Adresskleber.


DUMMY
Ein Musterexemplar in Originalgröße. Gestaltung, Farbe, Schrift und Faltung sind dabei so wie für das Endergebnis vorgesehen.


DURCHSCHUSS
Typographische Bezeichnung für den Zeilenabstand im Text.

EDITORIAL DESIGN
Fachbegriff für die grafische Gestaltung einer Zeitung oder Zeitschrift.


EINZUG
Das Einrücken einer Textzeile.


ENTWURF
Die eigentliche Schöpfungsphase im CD-Prozess. Der Entwurf ist eine geistige Arbeit, die eigens für den Auftraggeber nach seinen Angaben erstellt wird. Er ist daher in jedem Fall entgeltlich.


ENVIRONMENTAL DESIGN
Ein Bestandteil des Corporate Design. Darin sind die Gestaltung des Firmenstandortes und der Architektur definiert. Beispiele sind Parkplatzgestaltung, Fassade, Werbemonument etc.


ERSCHEINUNGSBILD
Das Bild, welches ein Unternehmen in all seinen visuellen Erscheinungsformen hat. Erst wenn es gezielt geplant und gesteuert wird, spricht man von Corporate Design.


EYECATCHER
Englischer Begriff für Blickfang. Dieser zieht die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich.

FARBKLIMA
Das kontrollierte Zusammenspiel und die anteilsmäßige Verteilung von mehreren Farben (Logofarben und weitere Hausfarben auf unterschiedlichen CD-Elementen). Es ist ebenfalls ein Bestandteil des Corporate Design.


FEINDATEN
Fotos, mit zum Druck geeigneter, sehr hoher Auflösung. In der Entwurfsphase werden nur so genannte Rohdaten verwendet, also mit für den finalen Druck ungeeigneter, niedriger Auflösung.


FIRMENFARBEN
Die Farben, die im Logo und bei anderen CD-Elementen verwendet werden dürfen, sind Bestandteil des CD. (siehe auch Farbklima)


FIRMENIMAGE
Die Meinung über ein Unternehmen hinsichtlich sämtlicher Parameter wie Qualität, Umweltfreundlichkeit, Arbeitnehmerfreundlichkeit, Verlässlichkeit etc. Das Firmenimage wird nicht nur durch primäre Imagemaßnahmen wie Werbung oder PR geprägt, sondern auch durch Corporate Behaviour und Corporate Design.


FIRMENZEICHEN
Siehe Logo.


FLATTERSATZ
Darunter versteht man links- oder rechtsbündigen Text, der auf einer Seite nicht bündig ist, also "flattert". Der Text ist also so gestaltet, dass die Zeilen im Gegensatz zum Blocksatz jeweils ungleich lang sind.


FOLGEBLATT
Das zweite Blatt eines Briefes, das lediglich das Logo und keine weiteren Textelemente trägt.

GEMEINE
Typographische Bezeichnung für Kleinbuchstaben.


GESTALTUNGSRICHTLINIEN
Unter Gestaltungsrichtlinien versteht man die allgemeine Vorgaben für das CD in der CI. Die genaue Vorgaben für die Gestaltung von CD-Elementen werden im sogenannten CD-Manual festgehalten.


GIVEAWAY
Englischer Ausdruck für Werbegeschenk.


GRAMMATUR
Das Gewicht des Papiers, das in Gramm pro Quadratmeter gemessen wird.


GROTESK
Typographische Bezeichnung für eine Schrift ohne Schnörkel, Anhängsel und Serifen. Diese Schriften haben ein nüchternes Erscheinungsbild.


GRUNDLINIENRASTER
Das Grundlinienraster unterteilt das Grundraster in kleinere Einheiten. Es ist das kleinste Maß in der vertikalen Ausrichtung.


GRUNDRASTER
Das Grundraster gliedert die Seite durch horizontale und vertikale Linien, an denen sich die Gestaltung und das Layout ausrichten.

HAPTIK
Zum einen die Lehre vom Tastsinn, zum anderen die fühlbare Oberflächenstruktur beim Papier.


HAUSFARBEN
Die Farben und deren Eigenschaften, mit denen sich ein Unternehmen primär nach außen und innen identifiziert und präsentiert. (siehe auch Firmenfarben)


HAUSSCHRIFT
Die Schrift und deren Eigenschaften, mit denen sich ein Unternehmen primär nach außen und innen identifiziert und präsentiert. Sie ist Bestandteil des CD. Die Schriftarten werden im CD-Manual definiert und müssen bei sämtlichen CD-Elementen verwendet werden.


HEADLINE
Englischer Begriff für Überschrift.


HKS-FARBEN
Farbdefintion des HKS-Warenzeichenverbandes zur einheitlichen Definition von Schmuckfarben, die als Sonderdruckfarbe im Offset- oder Hochdruck verwendet werden. Die Farbe wird durch Angabe des Kürzels "HKS" und einem Zahlencode definiert. Zusatzbuchstaben unterscheiden unterschiedliche Farbzusammensetzungen für unterschiedliche Druckpapiere. HKS ist ein Warenzeichen der Firmen Hostmann-Steinberg GmbH, BASF Drucksysteme GmbH und H. Schmincke & Co.KG. Die drei Buchstaben bezeichnen die Initiatoren: H für die Druckfarbenfabrik Hostmann und Steinberg, K für die Druckfarbenfabrik Kast & Ehinger und S für die Malfarbenfabrik Schmincke.

INITIALE
Ein dekoratives Stilelement bestehend aus einem groß dargestellten ersten Buchstaben eines Absatzes, der sich vertikal über mehrere Zeilen erstreckt.


INFORMATIONSMITTEL
CD-Elemente, die dem sachlichen Informationsaustausch dienen. Beispiele: Telefonnotiz und Arbeitsanweisungen (interne Informationsmittel) oder Pressemappe und Packzettel (externe Informationsmittel).


ICON
Piktogramm, Sinnbild, Symbol. Icons werden bei den modernen grafischen Benutzersystemen z.B. für die Darstellung von Festplatten und bestimmten Dateiformaten genutzt.


IMAGE-KAMPAGNE
Werbe- und/oder Public Relations-Maßnahme, die nicht auf unmittelbare Verkaufserfolge abzielt, sondern (längerfristig) auf die Verbesserung und Pflege des Produkt-/Firmenansehens setzt.


JPG/JPEG
Abkürzung für Joint Photographic Expert Group. Dateiformat für Bilder welches extreme (verlustbehaftete) Komprimierungen mit kleinen Dateigrößen erlaubt. Ein gebräuchliches Format für über das Internet versandte Grafikdateien. Enthält nur Bitmap-Informationen. Unterstützt die Farbmodelle für Graustufen, RGB und CMYK. Zu beachten bei JPEG-Bildern: Mit jedem Speichervorgang wird die Datei erneut (destruktiv) kompriemiert. Wer seine Bilder also langfristig in guter Qualität erhalten will, sollte beim bearbeiten ein anderes, non-destruktives Dateiformat wählen und nur die endgültige, fertig bearbeitete Version als JPEG abspeichern.


JAVA
Programmiersprache für Internet-Anwendungen, entwickelt von der kalifornischen Firma Sun Microsystems. Inzwischen zum Standard im Internet avanciert.


JAVASCRIPT
Programmiersprache, die von Netscape entwickelt wurde. Sie soll HTML-Seiten dynamischer und interaktiver gestalten. JavaScript hat mit Java außer dem Namen nur einige wenige Grundlagen gemeinsam.


KALLIGRAFIE
Die Kalligrafie umschreibt die Kunst des schönen Schreibens von Hand. Es sind Schriften gemeint, die im Wechselzug mit Schreibutensilien wie Breitfeder, Pinsel, Rohrfedern etc. geschrieben werden. Der Ursprung der Kalligrafie liegt in Asien, wo auch heute noch hochgeschätzte Kalligrafen Schriftzeichen per Pinsel „malen“.


KAPITÄLCHEN
Typographische Bezeichnung für Großbuchstaben, wobei groß geschriebene Buchstaben größer geschrieben sind als klein geschriebene. Kapitälchen sind nicht mit Versalien zu verwechseln.


KEY VISUAL
Ein sekundäres Stilelement, das – ähnlich einem Logo – Identität schafft.


KOMMUNIKATIONSMITTEL
Alle CD-Elemente, die der externen Kommunikation dienen. Diese stammen aus den Bereichen Werbung, Verkaufsförderung und PR.


KOMMUNIKATIONSRICHTLINIEN
Vorgaben für die CC in der CI.


KURSIV
Wird oft auch als italic bezeichnet und beschreibt in der Typographie schräg gesetzten Text.

LAYOUT
Unter Layout versteht man die formale Gestaltung eines Entwurfs für ein CD-Element. Es wird als Laserausdruck oder Scribble präsentiert. Mengensatz wird dabei durch Blindtext dargestellt, Fotos durch Blindfotos.


LEITBILD
Unter Leitbild bzw. Unternehmensleitbild versteht man die in klare Aussagen zusammengefasste CI. Im Leitbild werden Richtlinien für CB, CC und CD festgehalten.


LEITSYSTEM
Ein Bestandteil des Environmental Design: Alle CD-Elemente, die zur räumlichen Orientierung dienen. Beispiele: Wegweiser, Bürobeschilderungen oder Abteilungstafeln.


LINKSBÜNDIG
Eine Ausrichtung des Flattersatzes: Alle Zeilen beginnen auf der linken Seite, wo sie bündig sind.


LOGO
Das visuelle Erkennungsmerkmal eines Unternehmens, das aus Buchstaben, Zahlen, Wörtern und/oder Bildelementen besteht. Es ist ein Bestandteil des CD. Es dient der eindeutigen Identifizierung eines Unternehmens oder eines Produktes. Das Logo ist das Kernstück eines CD. Seine Form und Farbe sowie genaue Anwendungsvorschriften sind das erste Kapitel des CD-Manuals. (siehe auch: Marke, Wortmarke, Wortbildmarke, Signet)

MAILING
Adressierte, per Post verschickte Prospekte.


MARKE
Die Produktpersönlichkeit in Form des Logos, welches bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad und damit Wert erreicht hat. (siehe auch: Brand)


MARKETING
Theorie und Praxis der verkaufs- und kundenorientierten Betriebswirtschaft. Distribution, Kommunikation, Preis und Produkt sind die Bereiche, in denen Marketing angewendet wird.


MARKTFORSCHUNG
Sie wird häufig mit Mafo abgekürzt. Sie dient der Erhebung und Auswertung von Meinungen und Einstellungen oder Motivationen bezüglich einer Firma, eines Produktes, eines Werbemittels oder eines Logos etc. Je nach Größe des Auftraggebers und Umfang der Untersuchung wird Marktforschung im CD-Prozess durch Marktforschungsinstitute oder eigenes Personal durchgeführt.


MITTELACHSE
Typographische Bezeichnung für unterschiedlich lange Textzeilen, die zentriert untereinander angeordnet sind.

NATURPAPIER
Bezeichnung für ungestrichene Papiere, deren Oberfläche also nicht mit einem Weißstich abgedeckt ist.


NETZWERK
In der EDV ein System von mindestens zwei miteinander verbundenen Computern und Peripheriegeräte um „normlaen“ Leben spricht man häufig von einem Netzerk, wenn zwei oder mehr Personen ihre individuellen Fähigkeiten als Verbund/Partner gemeinsam anbieten. Neuste Begriffe in diesem Zusammenhang sind Social bzw. Business-Networking bei Internetplattformen wie Xing ider StudiVZ.


NEWTON-RINGE
Durch Interferenz des Lichts entstehende spektralfarbige Ringe auf verglasten Filmen. Können verhindert werden, wenn Glasfläche und Filmschicht lufdicht aufeinandergepresst sind.


NORMFARBEN
Europäisch standardisierte Farbenskala (Euroskala) für den Offsetdruck. Die Normfarben legen die optische Erscheinung der subtraktiven Grundfarben fest.


NUTEN
Vorritzen von Falzbrüchen vor dem Falzen bei stärkeren Papieren oder Kartons.

ORGANISATIONSMITTEL
Alle CD-Elemente, die zur Organisation des Betriebsablaufes dienen. Beispiele: Formulare, Aktenordner.


OUTLINE
Die Darstellung von Buchstaben und Grafiken ohne Füllung, nur mit einer Umrisslinie.


ONLINE-MARKETING
Online-Marketing (auch Internetmarketing oder Web-Marketing genannt) umfasst alle Marketing-Maßnahmen, die darauf abzielen Besucher auf eine bestimmte Internetpräsenz zu lenken, auf der ein Geschäft abgeschlossen oder angebahnt werden kann. Teilgebiete des Online-Marketings sind klassische Bannerwerbung, Suchmaschinenmarketing, E-Mail-Marketing und -Werbung, Social Media Marketing und Affiliate-Marketing.

PANTONE
Der Name eines Herstellers von Schmuckfarben für Offset- oder Hochdruck, der Pantone, lnc. aus New Jersey, USA. Die gleichnamige Farbskala dient zur Farbdefinition im CD-Manual. Sie bietet die größte Auswahl an Farbnuancen am Markt.


PDF
Gängige Abkürzung für Portable Document Format. Eine PDF ist ein Dokument, das komprimiert, aber ohne Qualitätsverlust beispielsweise per e-Mail an die Druckerei geschickt werden kann oder aus dem Internet herunterladbar ist. PDFs können mit unterschiedlichen Programmen geöffnet werden.


PERFORATION
Bezeichnung für die fein gelochte Linie für die einfache Abtrennung von Papierteilen.


PIKTOGRAMM
Das Piktogramm ist ein grafisches, auf das Wesentliche reduziertes Symbol, das sich selbst erklärt. Es ist also eine symbolische, bildliche Darstellung mit eindeutiger Information und kann auch Bestandteil eines Leitsystems sein. Beispiel: Kennzeichnung einer Herrentoilette durch die Darstellung eines Männchens.


POS
Abkürzung für den englischen Begriff Point of Sale. Dieser bezeichnet den Verkaufsort, wo Waren oder Dienstleistungen angeboten werden. Beispiele sind Geschäft, Supermarkt aber auch Messestand.


POSITIONIERUNG
Die strategische Zieldefinition für das Firmenimage.


PR
Abkürzung für den englischen Begriff Public Relations. Darunter versteht man die Öffentlichkeitsarbeit, die Bestandteil der CC ist.


PRIMÄRFARBE
Bezeichnung für die Hauptfarbe eines Unternehmens, die im CD-Manual definiert wird. (siehe auch: Firmenfarben, Hausfarben, Sekundärfarben)


PUNKT
Die Einheit für die Schriftgröße. Ein Punkt entspricht 0,265 mm.

QUADRUPLEX
Bild aus vier Farben, bestehend aus einer Hauptfarbe und drei Zusatzfarben, zur Erhöhung des Tonwertumfangs.


QUICKDRAW
Systemteil des MacOS, der zur Darstellung von Text und Bild auf Bildschrim oder Drucker eingesetzt wird. QuickDraw rastert die Vektorinformationen von Schriften und Grafiken für das jeweilige Ausgabegerät in der entsprechenden Maschinenauflösung.

RAL
Das Farbsystem vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung zur einheitlichen Definition von Lacken. Dieses Farbsystem für Körperfarben (Oberflächen aus Holz, Metall oder Kunststoff) wird vorwiegend in Deutschland verwendet. RAL-Farben werden im CD-Manual angegeben.


RECHTSBÜNDIG
Eine Ausrichtung des Flattersatzes: Alle Zeilen enden rechts bündig. Links beginnen die Zeilen unterschiedlich.


REDESIGN
Englische Bezeichnung für die Überarbeitung eines vorhandenen CD.


REIHNZEICHNUNG
Sie ist eine Reproduktions- oder Druckvorlage für die Vervielfältigung und bezeichnet vereinfacht die Daten für die Druckerei.


RESPONSE
Die Antwort oder Reaktion auf eine Werbeaussendung, z.B. Mailing.


RGB
Abkürzung für die additiven Lichtfarben Rot, Grün und Blau. Wenn additive Farben übereinander projiziert werden, addieren sie sich zu Weiß. Scanner und Farbmonitore arbeiten mit diesem Farbmodus. Jede Farbe kann einen Wert zwischen 0 und 255 haben. Haben alle drei Farben den gleichen Wert entsteht entweder Schwarz (0/0/0), ein wertabhängiger Grauton (z.B. 100/100/100) oder Weiß (255/255/255).

SCHMUCKFARBE
Schmuck- oder Sonderfarben werden im Allgemeinen alle speziell vorgemischten Farben bezeichnet, die nicht durch das Vierfarbdruckverfahren mit den CMYK-Farben gemischt werden. Hersteller solcher Sonderfarbsysteme sind beispielsweise HKS oder Pantone. Meist werden Schmuckfarben als besondere Hausfarbe eingesetzt. Die Schmuckfarbe kann entweder allein oder mit anderen Farben zusammen gedruckt werden. Nur die Schmuckfarbe ermöglicht die genaue Wiedergabe der Firmenfarbe, daher wird sie oft auch als Echtfarbe bezeichnet.


SCHRIFTARTEN
Schriftarten werden in zwei Kategorien unterteilt: Es gibt Antiqua- und Groteskschriften (oder laut DIN-Schriftklassifikation: Linear-Antiqua).


SCHRIFTFAMILIE
Die Bezeichnung einer Grundschrift mit ihren vielen Variationen.


SCHRIFTSCHNITT
Die Variation innerhalb einer Schriftart. Dabei werden unter anderem Stärke, Laufweite und Lage der Schrift verändert. Mehrere verwandte Variationen werden als Schriftfamilie bezeichnet.


SCHRIFTZUG
Ein Logo, das nur aus Buchstaben besteht bzw. mit in die Schrift integrierten Bild- oder Dekorelementen. (siehe auch: Wortmarke)


SCREEN DESIGN
Englische Bezeichnung für die grafische Gestaltung von Bildschirmmedien. Beispiele: Website, User Interface


SCRIBBLE
Eine Ideen- oder Gedankenskizze, ein flüchtiger Entwurf.


SEKUNDÄRES STILELEMENT
Ein Bestandteil des Basisdesigns, das CD-Elemente bei Fehlen des Logos unternehmenstypisch macht. Beispiele sind typische Streifen- oder andere Dekorelemente.


SEKUNDÄRFARBEN
Sie bilden ein ergänzendes Farbspektrum zu den Primärfarben. (siehe auch: Firmenfarben, Hausfarben)


SELBSTBILD
Die Gleichheit eine Person mit sich selbst.


SERIFE
Typographische Bezeichnung für die kleine Verbreiterung am Ende jedes Striches von Buchstaben einer Serifenschrift. (siehe Antiqua)


SHOOTING
Englische Bezeichnung für den Termin von Fotoaufnahmen.


SIGNET
Ein gestaltetes SymboI oder Firmenzeichen, das beim Patentamt registriert ist. Signet ist der übergeordnete Begriff für alle Zeichen oder Symbole, die stellvertretend für einen Zusammenschluss von beispielsweise eines Unternehmens oder eines Vereins stehen. Es kann aus einem Bild, einem Wort (Logo) oder einer Kombination aus Wort und Bild bestehen. Oftmals wird nur das Bildzeichen ohne Schriftelemente als Signet bezeichnet. Ein Beispiel dafür ist der Mercedes-Stern.


SLOGAN
Der einprägsame Kernsatz eines Unternehmens.


SPATIONIERUNG
Begriff aus der Typographie, der vergrößerte oder verkleinerte Buchstabenabstände bezeichnet.

TEMPLATE
Eine Vorlage, die kombiniert angewandt werden kann und in der bestimmte Teile vordefiniert sind. Häufig ist die Rede von Templates bei Websites, die mit einem CMS erstellt wurden.


TRADEMARK
Englische Bezeichnung für ein eingetragenes Warenzeichen. (siehe auch: Marke)


TYPOGRAPHIE
Fachbegriff für die Kunst des Schriftsetzens und der Schriftgestaltung.

UNTERNEHMENSPHILOSOPHIE
Das Selbstverständnis eines Unternehmens, das schriftlich festgehalten als CI bezeichnet wird.


URHEBERRECHT
Das Recht des Urhebers einer eigenschöpferischen Arbeit (Entwurf) als solcher genannt zu werden und das Verbot für den Auftraggeber, ohne Zustimmung des Urhebers das Werk zu bearbeiten. Im Gegensatz zum Nutzungsrecht ist das Urheberrecht unveräußerlich.


USP
Abkürzung für den englischen Begriff Unique Selling Proposition. Als USP wird der einzigartiger Verkaufsvorteil oder das Alleinstellungsmerkmal verstanden. Eine signifikante Imageprofilierung ist ohne USP nicht möglich.

VEKTORGRAFIK
DEine beliebig vergrößer- oder verkleinerbare Abbildung oder Grafik ohne Qualitätsverlust. Im Gegensatz zur Pixelgrafik besteht die Vektorgrafik aus mathematischen Vektoren und Punkten.


VERHALTENSRICHTLINIEN
Ein Bestandteil der CI: Richtlinien für das CB.


VERSALIEN
Großbuchstaben, bei denen alle Buchstaben die gleiche Höhe haben. Versalien sollten nicht mit Kapitälchen verwechselt werden.


VIERFARBDRUCK
Ein Druckverfahren, bei dem durch Verwendung von nur vier verschiedenen Druckfarben praktisch jeder Farbton für den Druck erzielt werden kann. Die vier Farben sind Cyan, Magenta, Yellow und Key (Kontrast bzw. Schwarz) – abgekürzt als CMYK.


VISUELLE KLAMMER
Eine gestalterische, wiederkehrende Eigenart, die aus dem bewussten Einsatz der Basiselemente entwickelt wurde. Diese Eigenart zieht sich als erkennbares Konzept durch alle Anwendungen bzw. Erzeugnisse.

WERBEMITTEL
Als Werbemittel werden alle CD-Elemente bezeichnet, die der werblichen Kommunikation dienen. Beispiele sind Inserate und Prospekte.


WORTBILDMARKE
Ein Logo, das beim Patentamt registriert ist und aus einem Bildelement sowie einem Schriftzug besteht.


WORTMARKE
Ein Produkt- oder Firmenname, der als Logo beim Patentamt registriert ist und lediglich aus einem Schriftzug besteht.

XML
Extensible Markup Language: Nachfolger von HTML mit erweiterten Möglichkeiten im Web-Publishing.


XPRESS
Kurzform für das Prgramm QuarkXPress. Eines der ersten Satz- und Layoutprogramme, welches über viele Jahre als Quasi-Standard im DTP-Bereich galt. Mittlerweile gibt es mit Adobe InDesign eine vergleichabre und konkurrenzfähige Alternative.


X-ACHSE
Achse eines Koordinatensystems, auch einens Diagramms. In der Regel die waagerecht verlaufende Achse.

Y-ACHSE
Die Y-Achse ist eine Achse eines Koordinatensystems, auch eines Diagramms. Es hat sich als Standard eingebürgert, dass die Y-Achse die senkrecht verkaufende Achse ist.


YIQ
Kombination von Signalen in der Videotechnik, die die Luminanz (Y) und bestimmte Farb - Balancewerte (I = Cyan - Orange - Balance, Q = Magenta - Grün - Balance) angibt (ähnlich YUV)

ZEILENABSTAND
Der Abstand zwischen einzelnen Zeilen, der auch Durchschuss genannt wird.


ZENTRIERT
Mittelachsiger Text.